Es wird wieder warm in Deutschland – und damit steigt auch die Temperatur in den Wohnungen. Allerdings sind nur 10 Prozent aller Wohnungen in Deutschland mit einem Lüftungssystem bzw. einer Klimaanlage ausgestattet. Das hat das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung in einer Analyse 2024 festgestellt. Für diese Ausarbeitung mit dem Titel „Energetische Ausstattungsmerkmale von Mietwohnungen“ wurden deutschlandweit 2.408 Mieterhaushalte befragt. Diese Befragung hat weiterhin ergeben, dass nur 32 Prozent aller Haushalte mit Rollläden ausgestattet sind.
Was kann man also trotzdem gegen zu große Hitze in den Räumen tun? Die Verbraucherzentrale hat dazu einige Tipps zusammengestellt. Das Wichtigstes ist, ähnlich wie im Winter, das richtige Lüften. Tagsüber bei der größten Hitze sollten die Fenster geschlossen bleiben. Dafür ist es aber wichtig morgens, abends, oder wenn möglich sogar nachts, ordentlich zu lüften.
Hilfreich kann auch Erfrischung durch Verdunstung sein. Dafür gibt es elektrische Geräte, die viel kosten und viel Strom verbrauchen, ein kaltes, feuchtes Handtuch im Raum bringt aber auch schon eine gewisse Erfrischung. Außerdem hilft Verdunklung der Sonnenseite, außen vor dem Fenster, aber auch innen, damit der Sommer schön, aber nicht zu warm wird.
